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Horizonte erweitern - Internationale Jugendarbeit in der DLRG-Jugend

„Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf“, das wusste schon Oscar Wilde.

Doch zusammen macht's nochmal so viel Spaß - und es bleibt ein Schatz an Erfahrungen.

Nachfolgend erhaltet ihr einen Überblick für wen, wozu und wie internationale Jugendbegegnungen hilfreich sein können und wo ihr Unterstützung (nicht nur) bei der Beantragung für Fördermitteln bekommt.

 Also reingeschaut, Kontakt genutzt und
… Koffer gepackt!

Wozu internationale Jugendbegegnungen?

Sie ermöglichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlichster Herkunft miteinander in Verbindung zu kommen, den eigenen Horizont zu erweitern, bewusster zu leben, über-, von- und vor allem miteinander zu lernen. Internationale Jugendmaßnahmen leisten insofern einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung und Antirassismusarbeit.

Die DLRG-Jugend führt internationale Jugendbegegnungen durch damit junge Menschen:

  • im geschützten Rahmen Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit machen können,
  • sich auch mit den Blickwinkeln anderer Kulturkreise beschäftigen und dabei soziale, kulturelle und persönliche Gegebenheiten in einem anderen Land kennenlernen,
  • Partnerschaften aufbauen, gestalten und vertiefen,
  • ihre interkulturellen und auch sprachlichen Fähigkeiten fördern, Vorurteile abbauen und kulturelle Vielfalt erfahren,
  • den Austausch über kinder- und jugendrelevante Themen führen und vielfältige Ideen im Umgang mit Herausforderungen gewinnen.

Außerdem wollen wir Mitarbeiter*innen für die Aufgaben der internationalen Jugendarbeit qualifizieren und miteinander vernetzen.

Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen. (Goethe)

Für wen?

Die internationalen Begegnungsangebote stehen allen jungen Menschen zwischen 12 bis 26 Jahren offen, die in der DLRG-Jugend organisiert sind und Kontakte mit anderen Partner*innen im Ausland aufbauen wollen.

Im Schwerpunkt liegt die internationale Jugendarbeit in der DLRG-Jugend auf bilateralen Jugendbegegnungen, also Austauschen zwischen zwei Ländern, die vorwiegend in den Landesverbänden und Gliederungen angesiedelt sind.

Doch auch die multilaterale Zusammenarbeit mit mehreren Partnerländern und Seminare mit gemeinsamem Arbeitsprogramm sind förderfähig.

Wenn man beginnt seinem Passfoto ähnlich zu sehen, sollte man eine Reise planen. (nach Ephraim Kishon)

Methoden

Das bloße Zusammenbringen von Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern bewirkt noch keine gelungene Begegnung. Damit ihr die Ziele internationaler Jugendbegegnungen erreicht, braucht ihr thematische Inhalte und Methoden zur (inter)kulturellen Verständigung. Zentrales Element einer solchen Maßnahme ist die Begegnung mit anderen Gruppen im In- oder Ausland, bei der die Teilnehmenden an einem zuvor gemeinsam ausgewählten Thema arbeiten.

Das können Fragen nach Bildungswegen, nach Lebens (t)räumen von jungen Menschen oder nach den Ängsten und Hoffnungen hinsichtlich ihrer Zukunft oder ganz andere, deine betreffende Fragen sein.

Die Themen können mit unterschiedlichsten Methoden bearbeitet werden (Stadtrallye, Improtheater, Erlebnispädagogik, Sprachanimation, Musik, Filme drehen, Radiosendungen produzieren, Internetseiten gestalten, Zirkusaktionen, Raumgestaltung, Besuche, Besichtigungen, Gesprächen) … da lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Rahmengebend gehören zu einer gelingenden Maßnahme eine gute Vorbereitungen und Auswertungen mit den Teilnehmenden, den Teamer*innen und der Partnerorganisation.

Weitere Anregungen findet ihr z.B. unter dija.de/toolbox-internationale-begegnungen-organisieren

Grundlagen für eine Förderung

  • das Verhältnis von IN / OUT- Begegnungen ist ausgeglichen
  • Basis ist ein gemeinsam vereinbartes Programm mit der Partner*innenorganisation
  • eine*n Leiter*in mit Erfahrung in der internationalen Jugendarbeit und ggf. mit Sprachkenntnissen solltet ihr haben/finden
  • eine Unfall-, Insolvenz- und Krankenversicherung muss bestehen/abgeschlossen werden
  • das Zahlenverhältnis von deutschen / ausländischen Teilnehmer*innen ist ausgeglichen
  • im Alter 12 bis 26 Jahre sind alle dabei
  • zwischen 5 bis 30 Tage (ohne An- und Abreise) solltet ihr die Jugendbegegnung planen

 Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt. (Laotse)

Kontakt und Ansprechpartner/innen

Ihr wollt einen Austausch machen, wisst aber noch nicht wie und wo ihr anfangen sollt, wie ihr (eine) passende Partnerorganisation(en) findet und welche Förderung am besten passt? Wir helfen euch weiter und beraten euch gerne bei der Antragstellung, Planung und Abrechnung der Fördermittel.

Schreibe einfach eine E-Mail an Natalie oder rufe an: 05723-955-330.

 

 

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