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17.05.2017 Mittwoch Respekt ist alles - auch schwul

Erst am 17. Mai 1990 hat die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endlich beschlossen, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Daraufhin wurde der 17. Mai zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie, Biphobie ausgerufen.

Wenn jemand homophob ist, heißt das, dass sie oder er eine generelle Abneigung gegen homosexuelle Menschen und ihre Lebensweise hat. Aus Angst und Unwissenheit entstehen viele Vorurteile und verzerrte Bilder von Menschen, die deshalb Ausgrenzung oder gar Feindseligkeit und Gewalt gegenüberstehen.

Wir setzen uns im Rahmen unseres Engagements in der DLRG-Jugend aktiv gegen jedwege Diskriminierung von Menschen ein. Sei sie in Form von Beleidigungen, Benachteiligungen oder Ausgrenzung aufgrund ihrer ethischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechtes, der Religion, einer Behinderung, oder eben auch ihrer sexuellen Identität.
Dass die Vorbehalte gegen Lesben, Schwule, Bi-, Inter- oder Transsexuelle- Menschen noch immer stark vertreten sind, hat auch viel mit Unwissenheit zu tun. Unbekanntes erzeugt Unbehagen, Vertrautes erzeugt Wohlwollen. Dieser "Mere-Exposure-Effekt" ist eine psychologische Gesetzmäßigkeit, die auf Werbebotschaften, Musik, Personen und vieles andere gleichermaßen zutrifft. (vgl.http://www.zeit.de/wissen/2014-02/homophobie-ursachen-folgen-akzeptanz, 17.05.2017)

Wo lassen wir im Alltag die Heterosexualität hochleben und machen die altbekannte Norm breiter, um so gleichzeitig weniger Platz für andere unbekannte Lebensentwürfe zuzulassen?

Es fängt bei grundsätzlichen Gedanken an:
Wie sehen für mich "richtige" Jungs/Männer aus und wie "richtige" Mädchen/Frauen?
Und hört bei anscheinenden Kleinigkeiten im Alltag nicht auf:
Eine Frau, die männliche Merkmale im Aussehen oder Verhalten zeigt, wird schnell als Mannsweib bezeichnet. Andersherum bekommen Männer mit weiblichen Akzenten oft "Du bist ja schwul!" zu hören - eine Beschimpfung die weit mehr ist als ein dummer Spruch.

Sind unsere Gedanken und Bilder im Kopf unsere eigenen und noch zeitgemäß - oder engen sie mich selber und andere ein?

Kategorie(n)
Pressemitteilung

Von: Johanna Lubian

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zuletzt geändert am 25.12.2014 um 17:18 Uhr
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